Der Transfer-Coup ist offiziell geglückt:
http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/561933/artikel_ab-nach-shanghai_anelka-machts-wie-jancker.html
Nachdem schon ein paar Wochen hier darüber spekuliert wurde, ist es jetzt also klar: Demnächst wird hier Fußball gespielt. Ob Anelka jetzt der strahlende Star ist, für den der Investor bzw. die Investoren-Firma ihn wohl hält, sei mal dahin gestellt. Shenhua (der Name des Teams) ist eigentlich eine IT-Firma und kein Fußballverein - also das Bayer Leverkusen in China.
Mich wird Herr Anelka wahrscheinlich aber zumindest einmal ins Stadion locken, einfach um zu sehen, wie Profifußball made in China aussieht. "Richtige" Fans (also mit Trikots, Singen, Springen, etc....) soll es sogar heute schon geben, wird gemunkelt.
Und aus Europa hat man auch schon die Korruption bei Schiedsrichtern übernommen. Vielleicht schafft es so ein "Star" ja tatsächlich, dass auch das Geschehen auf dem Feld in Zukunft in China etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt. Bislang jedenfalls lachen selbst die Chinesen über die eigenen Spieler und Vereine. Grund dafür ist vor allem das desolate Abschneiden der Nationalmannschaft. Die hat es nämlich zustande gebracht, bereits heute aus der Qualifikationsrunde für die WM 2014 (!!) ausgeschieden zu sein, also mehr als 2,5 Jahre, bevor das Turnier überhaupt anfängt. Nachdem sich China erst noch wenigstens gegen Laos und Singapur durchsetzen konnte (ein paar Mio. gegen mehr als eine Milliarde...), kam das Aus dann gegen die Fußball-Großmächte Jordanien und Irak...
Montag, 12. Dezember 2011
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Surfing China
Etwa zwei Stunden von Shanghai, in der Nähe der Millionen-Metropole Hangzhou, entsteht regelmäßig eine Flusswelle. Im September steigt sie am höchsten und kann mehrere Meter hoch werden.
Klar, dass da die hawaiianischen Surfer nicht weit weg sein können.
Ein schönes Video haben sie auch gedreht - viel Spaß damit:
In der Welle sind nach ausgiebiger Internet-Recherche schon viele Leute gestorben, die zu nahe heran gegangen sind und von ihr weggespült wurden. In einem Jahr sollen es sogar um die 10.000 Menschen gewesen sein, so heißt es...
Ich glaube, nächstes Jahr im September werde ich da auch mal vorbeischauen müssen.
Also, ich gehe dann mal in die Schwimmhalle zum Trainieren!
Klar, dass da die hawaiianischen Surfer nicht weit weg sein können.
Ein schönes Video haben sie auch gedreht - viel Spaß damit:
In der Welle sind nach ausgiebiger Internet-Recherche schon viele Leute gestorben, die zu nahe heran gegangen sind und von ihr weggespült wurden. In einem Jahr sollen es sogar um die 10.000 Menschen gewesen sein, so heißt es...
Ich glaube, nächstes Jahr im September werde ich da auch mal vorbeischauen müssen.
Also, ich gehe dann mal in die Schwimmhalle zum Trainieren!
Montag, 5. Dezember 2011
Shanghai Fashion: Die Diva
In einer großen Stadt sieht man natürlich auch regelmäßig ein paar eigenwillig gekleidete Individuen. Daher möchte ich die aktuellen Fashion-Moden von Shanghai ein wenig dokumentieren.
Anfangen möchte ich mit einem Stil, von dem ich nicht weiß, ob er mal vielleicht vor 20 Jahren einmal ein Trend war, oder ob es ein Trend ist, von dem heute noch niemand weiß, dass es einer wird.
Beides könnte sein, denn der Stil "Diva" - wie ich ihn hier nennen möchte - lässt sich heute nur vereinzelt in Shanghai finden. Er trägt den Untertitel "Schrullige, reiche Tante gehobenen Alters".
Der Stil besticht durch einen Material-Einsatz, der unverkennbar zeigt, dass hier jemand nicht zum Spaß herum läuft, sondern um gesehen zu werden. Auf bestochen klare Weise wird verdeutlicht, dass man nicht nach einer goldenen Zukunft strebt, sondern dass man Gold hat. Hierfür wird bevorzugt der Laufsteg der Fußgängerzone in der Nanjing East Road in Beschlag genommen.
Karl Lagerfeld & Co. aufgepasst, Vorhang auf, hier ist sie: Die Shanghai-Diva 2011!
Anfangen möchte ich mit einem Stil, von dem ich nicht weiß, ob er mal vielleicht vor 20 Jahren einmal ein Trend war, oder ob es ein Trend ist, von dem heute noch niemand weiß, dass es einer wird.
Beides könnte sein, denn der Stil "Diva" - wie ich ihn hier nennen möchte - lässt sich heute nur vereinzelt in Shanghai finden. Er trägt den Untertitel "Schrullige, reiche Tante gehobenen Alters".
Der Stil besticht durch einen Material-Einsatz, der unverkennbar zeigt, dass hier jemand nicht zum Spaß herum läuft, sondern um gesehen zu werden. Auf bestochen klare Weise wird verdeutlicht, dass man nicht nach einer goldenen Zukunft strebt, sondern dass man Gold hat. Hierfür wird bevorzugt der Laufsteg der Fußgängerzone in der Nanjing East Road in Beschlag genommen.
Karl Lagerfeld & Co. aufgepasst, Vorhang auf, hier ist sie: Die Shanghai-Diva 2011!
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