6. Infrastruktur
So ein Inselstaat hat natürlich seinen eigenen Charme. Man merkt aber auch schnell die Nachteile, die mit so vielen verteilten Inselchen einher gehen. Die (fehlende) Infrastruktur ist mir auf meiner Reise mehrfach begegnet:
Als erstes Beispiel Tankstellen. Es gibt zwar welche, aber nur in größeren Abständen oder größeren Orten, so dass gerade die kleinen Roller, die die meisten Leute fahren, mit ihrem nicht ganz so großen Tank und kleinen Radius schnell in Schwierigkeiten geraten können. Deshalb hat sich eine Nebeninfrastruktur entwickelt. In den vielen kleinen "Tante-Emma-Läden", die es alle paar Meter an Straßen entlang gibt, kann man meistens neben Getränken, Shampoo und allem anderen, was wir in so einem Laden vermuten würden, oft auch Benzin kaufen. Natürlich gibt es keine Zapfsäule. Auch Benzinkanister habe ich nirgendwo gesehen. Nein, das Benzin wird einfach in Cola-Flaschen verkauft. Man hat die Wahl zwischen zwei Benzinsorten: rot und blau. Ich habe keine Ahnung, ob der Unterschied nur in der Oktanzahl besteht oder ob es noch mehr Besonderheiten gibt. Auf jeden Fall sehr praktisch: in 1-Liter-Mengen kann man nachtanken - und schon ist man wieder mobil!
Ein zweites Beispiel sind Geldautomaten: Auf der "Hexeninsel" beispielsweise gibt es sage und schreibe einen Geldautomaten, an dem man mit internationalen Karten Geld abheben kann. Wenn nicht gerade die Verbindung zum Server ausfällt, das Geld ausgegangen ist oder sonst etwas passiert. Als ich den Geldautomaten gesehen habe, hat er zwar gerade funktioniert. Das hat aber dazu geführt, dass scheinbar die gesamte Insel die Gelegenheit nutzen wollte, um Geld abzuheben. Es gab eine Schlange, die vom Geldautomaten bis auf die Straße gereicht hat. Es standen bestimmt 40 Leute in der Schlange. Es ging so langsam voran, dass man mindestens eine Stunde gewartet hätte - das habe ich mir dann lieber nicht angetan.
Letztes Beispiel: Stromausfälle. Klar, so ein Netz auf einer Insel zu betreiben ist nicht ganz so einfach. Dass die Kapazität in vielen Fällen aber vorne und hinten nicht ausreicht, wird deutlich, wenn ein Hotel nebenbei noch einen Dieselgenerator besitzen muss, um zumindest die Nahrungsmittel und die Grundversorgung mit Strom sicherzustellen!
Interessanterweise gibt es auf den Philippinen einen eigenen Begriff für Stromausfälle: Brown-outs! Meine Theorie hierzu ist, dass die Stromversorgung so unsicher ist und Ausfälle so alltäglich sind, dass man den Begriff entwickelt hat, um noch einmal genauer beschreiben zu können, wie ernst der Stromausfall ist. So wie die Eskimos ja auch sieben verschiedene Wörter für Schnee haben. Ein Brown-Out wäre dann meiner Theorie zu Folge ein nicht ganz so schlimmer Stromausfall - also z.B. wenn das Netz zusammenbricht, aber der Generator noch Strom erzeugt. Wenn dann auch der Generator ausfällt und man komplett im Dunkeln sitzt, wäre dann ein Black-Out. Ich habe mir die Theorie von niemandem bestätigen lassen, aber ich bin mir sicher: So muss es sein!
Als erstes Beispiel Tankstellen. Es gibt zwar welche, aber nur in größeren Abständen oder größeren Orten, so dass gerade die kleinen Roller, die die meisten Leute fahren, mit ihrem nicht ganz so großen Tank und kleinen Radius schnell in Schwierigkeiten geraten können. Deshalb hat sich eine Nebeninfrastruktur entwickelt. In den vielen kleinen "Tante-Emma-Läden", die es alle paar Meter an Straßen entlang gibt, kann man meistens neben Getränken, Shampoo und allem anderen, was wir in so einem Laden vermuten würden, oft auch Benzin kaufen. Natürlich gibt es keine Zapfsäule. Auch Benzinkanister habe ich nirgendwo gesehen. Nein, das Benzin wird einfach in Cola-Flaschen verkauft. Man hat die Wahl zwischen zwei Benzinsorten: rot und blau. Ich habe keine Ahnung, ob der Unterschied nur in der Oktanzahl besteht oder ob es noch mehr Besonderheiten gibt. Auf jeden Fall sehr praktisch: in 1-Liter-Mengen kann man nachtanken - und schon ist man wieder mobil!
Ein zweites Beispiel sind Geldautomaten: Auf der "Hexeninsel" beispielsweise gibt es sage und schreibe einen Geldautomaten, an dem man mit internationalen Karten Geld abheben kann. Wenn nicht gerade die Verbindung zum Server ausfällt, das Geld ausgegangen ist oder sonst etwas passiert. Als ich den Geldautomaten gesehen habe, hat er zwar gerade funktioniert. Das hat aber dazu geführt, dass scheinbar die gesamte Insel die Gelegenheit nutzen wollte, um Geld abzuheben. Es gab eine Schlange, die vom Geldautomaten bis auf die Straße gereicht hat. Es standen bestimmt 40 Leute in der Schlange. Es ging so langsam voran, dass man mindestens eine Stunde gewartet hätte - das habe ich mir dann lieber nicht angetan.
Letztes Beispiel: Stromausfälle. Klar, so ein Netz auf einer Insel zu betreiben ist nicht ganz so einfach. Dass die Kapazität in vielen Fällen aber vorne und hinten nicht ausreicht, wird deutlich, wenn ein Hotel nebenbei noch einen Dieselgenerator besitzen muss, um zumindest die Nahrungsmittel und die Grundversorgung mit Strom sicherzustellen!
Interessanterweise gibt es auf den Philippinen einen eigenen Begriff für Stromausfälle: Brown-outs! Meine Theorie hierzu ist, dass die Stromversorgung so unsicher ist und Ausfälle so alltäglich sind, dass man den Begriff entwickelt hat, um noch einmal genauer beschreiben zu können, wie ernst der Stromausfall ist. So wie die Eskimos ja auch sieben verschiedene Wörter für Schnee haben. Ein Brown-Out wäre dann meiner Theorie zu Folge ein nicht ganz so schlimmer Stromausfall - also z.B. wenn das Netz zusammenbricht, aber der Generator noch Strom erzeugt. Wenn dann auch der Generator ausfällt und man komplett im Dunkeln sitzt, wäre dann ein Black-Out. Ich habe mir die Theorie von niemandem bestätigen lassen, aber ich bin mir sicher: So muss es sein!
7. Musik
Die liebste Freizeitbeschäftigung der Filipinos ist ganz offensichtlich Musik. Sei es beim Open-Air-Karaoke-Singen, dass oftmals auch bei den "Tante-Emma-Läden" noch mit integriert ist, beim Warten auf die Fähre im Hafenterminal oder in einem Geschäft einer Shopping Mall: Jeder scheint ständig zu singen, Gitarre zu spielen oder, wenn gar nichts anderes mehr geht, zumindest das Taxi-Lenkrad als Drum zu benutzen.
Am Strand gibt es nicht nur einen Obst- oder Schmuckverkäufer, sondern auch einen Gitarren- und Ukulele-Dealer, der den Touristen seine Instrumente verkaufen möchte.
Am Flughafen gibt es nicht nur einen 08/15-Duty-Free-Laden, sondern auch noch einen Gitarren-Shop:
Am Strand gibt es nicht nur einen Obst- oder Schmuckverkäufer, sondern auch einen Gitarren- und Ukulele-Dealer, der den Touristen seine Instrumente verkaufen möchte.
Am Flughafen gibt es nicht nur einen 08/15-Duty-Free-Laden, sondern auch noch einen Gitarren-Shop:

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