Samstag, 5. Mai 2012

Einführung in chinesische Sitten: Öffentlich Pinkeln

Aus aktuellem Anlass!

Ich habe den Brauch, sich hier in aller Öffentlichkeit zu entblößen und Flüssigkeiten abzusondern, schon oft wahrgenommen. Was ich kürzlich aber gesehen habe, kann ich nicht mehr unkommentiert lassen. 

Doch von vorne: 
- Schlendert man durch Shanghais Straßen...
- Sitzt man in der U-Bahn...
- Fährt man auf der Autobahn...
- Schaut man sich in einem Kaufhaus um...
- Läuft man über einen Parkplatz...
... dann kann man in all diesen Situationen Menschen beim öffentlichen Pinkeln beobachten! Mal sind es Kinder, die ohne Windel unterwegs in der U-Bahn nicht mehr an sich halten können oder von ihren Eltern über einen Mülleimer/Aschenbecher in einem Kaufhaus gehalten werden, genauso oft sind es aber auch die Eltern selbst, die es plötzlich und unerwartet überkommt.
Da ist das am Seitenstreifen auf der Autobahn parkende Auto keine Seltenheit, das darauf wartet, dass sich sein Fahrer wieder von der Leitplanke entfernt. 
Denn nicht nur Bäume sind hier der natürliche Toilettenersatz.
Gerne wird z.B. auch ein (bevorzugt fremdes) Auto, ein Roller, eine Hauswand oder ein Straßengulli als Baum- bzw. Toilettensubstitut verwendet.

 

Ich will ja eigentlich das Land, in dem ich mich hier befinde, nicht schlecht machen und ihm ein negatives Image verpassen. Deshalb bin ich auf dieses Thema bislang auch nicht eingegangen.
Jetzt bot sich aber folgendes Bild in meinem geliebten Fahrstuhl:





Eine Lache von gelbem Etwas.... 

Der Fahrstuhl wird niemals mehr derselbe für mich sein! ;-)



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